Bürgerbeteiligung in der Energiepolitik.

Im April fand im Fach Politikwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal ein dreitägiges Blockseminar mit dem Titel Bürgerbeteiligung in der Energiepolitik statt.
Es war ein Kooperationsprojekt des Studienganges mit dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung.
Untersucht wurden klassische und moderne politikwissenschaftliche Theorien, die sich auf praktische Beteiligungsverfahren in der Energiepolitik anwenden lassen.
Anhand von 45 aktuellen Partizipationsverfahren in der Bundesrepublik Deutschland zu Themen der Umwelt und Energiepolitik, der Bauplanung, zu E-Gouvernement und Liquid Democracy sollte dies analysiert und diskutiert werden.
Dabei kamen unter anderen Theorien von Alexis de Tocqueville, Jürgen Habermas, Claude Lefort, Michel Foucault, Judith Butler, John Rawls, Stanley Hoffmann zur Sprache.
Bei der Sammlung der Diskussionsbeiträge kam eine eigens entwickelte Software namens Politon zum Einsatz.
Die gesammelten Beiträge wurden mit Hilfe von Tablets durch die Studierenden hierarchisiert und bewertet.
Vorteile dieser computergestützten Beteiligung sind geheime Abstimmungen, sortierte Argumentationslisten und die sofort präsentierbaren bzw. sofort veröffentlichungsfähigen Ergebnisse.
Die Darstellung der Beiträge auf den Tablets ermöglicht es situationsgenau und individuell auf die Ereignisse und Diskussionen der Studierenden zu reagieren.

Video Bürgerbeteiligung in der Energiewirtschaft

Urherber des Videos ist die BUW. Die Veröffentlichung des Videos auf dieser website wurde im Rahmen des Forschungsverbundprojekts ENERWA vom BUW veranlasst.

Videotext:

Im Rahmen des Forschungsverbundprojekts ENERWA gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung fand Ende April ein dreitägiger Workshop zur „Bürgerbeteiligung in der Energiepolitik“ statt. Untersucht wurden klassische und moderne politikwissenschaftliche Theorien, die sich auf praktische Beteiligungsverfahren in der Energiepolitik anwenden lassen.
Teilgenommen hatten 23 Studierende und sie untersuchten 45 Partizipationsverfahren und 10 Großtheorien der Politikwissenschaft. Aufgabe der Teilnehmenden war, diese politikwissenschaftlichen Theorien auf aktuelle Beteiligungsverfahren anzuwenden und sie zu diskutieren.
Bei der Sammlung der Diskussionsbeiträge kam eine eigens entwickelte Software namens Politon zum Einsatz. Die gesammelten Beiträge wurden mit Hilfe von Tablets durch die Teilnehmer hierarchisiert und bewertet.
Vorteile dieser computergestützten Beteiligung sind geheime Abstimmungen, sortierte Argumentationslisten und die sofort präsentierbaren bzw. sofort veröffentlichungsfähigen Ergebnisse.
Die Darstellung der Beiträge auf den Tablets ermöglicht es situationsgenau und individuell auf die Ereignisse und Diskussionen der Beteiligten zu reagieren.