Keyboard mit Aufschrift ENERGY EFFICIENCY, shutterstock 518560726

Ökonomische Rahmenbedingungen – Anreizsysteme zur lastoptimierten Versorgung

Ähnlich dem Demand Side Management im Bereich der Energiewirtschaft, das aufgrund der begrenzten Speicherfähigkeit des Stroms der Herstellung eines Gleichgewichts von Angebot und Nachfrage dient, lassen sich auch für die Wasserversorgung Argumente für eine Nachfragesteuerung ableiten. Gelingt es, die Einspeisemenge und das Verbraucherverhalten der Abnehmer im Versorgungsnetz aneinander zu orientieren, könnte dies aus Sicht des Wasserversorgers in einer optimierten Betriebsweise und eine Verringerung des benötigten Speichervolumens münden.

Zur Untersuchung der Möglichkeiten einer verbraucherseitigen Lastoptimierung in der Wasserversorgung wurden im Rahmen des ENERWA-Projektes zehn beispielhafte Tagesgangkurven von Einfamilienhäusern im Versorgungsgebiet des Projektpartners „enwor“ über den Zeitraum eines Jahres ermittelt und ausgewertet. Die Analyseergebnisse wurden als Ausgangspunkt zur Diskussion dreier verschiedener Anreizsysteme zur lastoptimierten Wasserversorgung genutzt, welche grundlegend zu einem möglichst kontinuierlichen und/oder kostengünstigen sowie ökologisch optimierten Betrieb der wasserwirtschaftlichen Anlagen beitragen können.

Eine ausführliche Darstellung der Messergebnisse und der Überlegungen zur Anreizgestaltung für eine verbraucherseitige Lastoptimierung in der Wasserversorgung finden Sie in unserer ENERWA-Publikation zur lastoptimierten Versorgung, indem Sie links auf das PDF-Symbol klicken.